Infos zu einigen Nützlingen und insektenfreundlichen Pflanzen
Ende Juni bis Anfang Juli bringt uns sommerliche Höchsttemperaturen und lässt die Natur in voller Pracht erblühen.
Während wir die Sonne genießen, leisten zahlreiche Nützlinge in unseren Gärten wertvolle Arbeit. Sie regulieren Schädlinge auf ganz natürliche Weise und sichern durch ihre Bestäubung die Ernte des Spätsommers.
Der Marienkäfer: Marienkäfer und vor allem ihre Larven vertilgen große Mengen Blattläuse und zählen zu den effektivsten natürlichen Schädlingsbekämpfern.
Die Florfliege, auch Goldauge genannt: Ihre Larven sind extrem gefräßig und werden deshalb auch „Blattlauslöwen“ genannt.
Die Schwebfliege: Die erwachsenen Tiere ähneln Wespen und bestäuben Blüten. Ihre Larven fressen große Mengen Blattläuse und andere weichhäutige Pflanzenschädlinge.
Der Igel: Er streift jetzt oft mit seinen Jungen durch Gärten und das Unterholz, wo sie Schnecken, Käfer und Larven fressen.
Die Hummel: Sie gehört zu den wichtigsten Bestäubern und ist selbst an heißen Sommertagen aktiv, wenn es Honigbienen im Stock häufig zu warm wird.
Die Wildbienen: Viele Arten schlüpfen jetzt und sind auf nektar- und pollenreiche Sommerblumen angewiesen.
Schmetterlinge wie Tagpfauenauge und Zitronenfalter bestäuben zahlreiche Blüten auf ihrer Nahrungssuche.
Die Libelle: Sie gehört zu den schnellsten Insektenjägern der Luft und fängt an Gartenteichen meisterhaft Mücken und Fliegen.
Vögel wie Meisen und der Hausrotschwanz versorgen teilweise noch ihre späten Bruten mit Raupen und anderen Insekten.
Ihr Experte Raymond Schneider hilft
Jetzt Anrufen: 0163 4767263Die größte Herausforderung für viele Tiere ist jetzt der Wassermangel. Wenn Pfützen und Gräben austrocknen, sind sie auf unsere Unterstützung angewiesen.
Gerade im Hochsommer ist das natürliche Nahrungsangebot in der freien Landschaft oft knapp, da viele Felder bereits abgeerntet sind. Deshalb übernehmen Gärten und Balkone jetzt eine besonders wichtige Rolle.
Echter Lavendel ist ein echter Magnet für Hummeln, Wildbienen und Schmetterlinge.
Sonnenhut (Echinacea und Rudbeckia) besitzt große, offene Blüten und bietet Schmetterlingen eine ideale Landefläche.
Schafgarbe mit ihren flachen Blütendolden ist besonders bei Schwebfliegen und kleinen Wildbienen beliebt.
Rittersporn bietet mit seinen tiefen Blüten vor allem Hummeln mit langen Rüsseln reichlich Nahrung.
Blühende Minze, Currykraut, Thymian und Oregano sind nicht nur beliebte Küchenkräuter, sondern auch hervorragende Nahrungsquellen für Wildbienen.
Kornblumen und Klatschmohn sind pflegeleichte Sommerwildblumen und liefern reichlich Pollen.
Ringelblumen blühen den ganzen Sommer über und sind äußerst pflegeleicht.
Ungefüllte Dahlien sind besonders wertvoll für Insekten im Spätsommer.
Brombeeren und Himbeeren bieten mit ihren späten Blüten auch jetzt noch eine wichtige Nahrungsquelle für Hummelvölker.
Wer Insekten eine gute Lebensgrundlage schaffen möchte, sollte möglichst Pflanzen mit ungefüllten Blüten wählen. Bei vielen gefüllten Zuchtsorten – beispielsweise klassischen Rosen oder gefüllten Dahlien – wurden die Staubblätter zu Blütenblättern umgezüchtet. Dadurch finden viele Insekten kaum Pollen oder Nektar und können die Blüten trotz ihrer üppigen Erscheinung nicht nutzen.
Achten Sie deshalb auf einen bunten Mix aus Blumen und heimischen Wildblumen. So schaffen Sie vom Frühjahr bis in den Herbst ein wertvolles Nahrungsangebot für zahlreiche Nützlinge.
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